Berndorf / Vulkaneifel
Berndorf / Vulkaneifel

Bürgerdienst Lepper e.V. unterstützt das First Responder Team in Berndorf

Der First Responder (Ersthelfer vor Ort) stellt eine sinnvolle Ergänzung der Rettungskette dar. Er soll die Zeit zwischen eintreten des Notfalls und dem Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken.

 

Gerade in der ländlichen Region wie in unserer Vulkaneifel macht das System Sinn, da die nächste Rettungswache bis zu 15 Minuten entfernt sein kann.

Um die medizinische Erstversorgung wesentlich zu optimieren, wurde Ende letzten Jahres das Konzept  „First Responder Berndorf“  ins Leben gerufen. Hierbei werden die First Responder über die Integrierte Leitstelle Trier zeitgleich mit dem Rettungsdienst über Funkmeldeempfänger und Handy-app alarmiert, um in Berndorf bei Herz-, Lungen- und Kreislaufproblemen sowie bei Verkehrsunfällen schnellstmögliche Hilfe zukommen zu lassen. Die First Responder nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil und sind so stets bestens für die Versorgung von Patienten ausgebildet.

 

Die Hauptvorteile der First Responder liegen unter anderem darin, dass die Therapiefreie Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrückt wird.

Ferner findet eine Betreuung der Angehörigen während des Einsatzes statt. Seit Anfang des Jahres  sind zwei  engagierte  First Responder (ausgebildete Rettungssanitäter) in Berndorf aktiv. Für einen weiteren First Responder, einem  Fachpfleger für Intensivpflege/Anästhesie, musste noch ein Rettungsrucksack  mit Ausrüstung angeschafft werden.

 

Durch die finanzielle Unterstützung des Vereins  BÜRGERDIENST Lepper e.V. wurde der dritte Rettungsrucksack mit kompletter Ausstattung incl. Defibrillator (AED) angeschafft!

 

Der 1. Beigeordnete der Ortsgemeinde Berndorf, Paul Becker und das First-Responder-Team bedanken sich herzlich bei Herrn Möller als Vertreter des Vereins für die wichtige und sinnvolle finanzielle Unterstützung zur Anschaffung eines weiteren Rettungsrucksackes, damit alle ehrenamtlichen First Responder bestens ausgestattet sind.  

Foto: (v.l.n.r.) 1. Beigeordneter Paul Becker, Elmar Möller als Vertreter des Bürgerdienst Lepper e.V. sowie die First-Responder Sebastian Klaes, Stefanie Peters und Andreas Leyendecker mit der angeschafften Ausrüstung. 

Aktueller Stand Internet-Abfrage (42 Haushalte teilgenommen)

Naturschutzprojekt Lehmkaul in Berndorf

Am westlichen Ortsrand von Berndorf befindet sich ein knapp 8000qm großes Gelände, das den Berndorfern bis in die Mitte des 20. Jh. als Abbauort für Lehm diente, der für den Bau von  Häusern und Stallungen gebraucht wurde. Denn Lehm war hier reichlich vorhanden und durch kleine, bis 1m tiefe Gruben leicht zugänglich. Da jeder im Dorf für sein Haus seinen eigenen Lehmabbau betrieb, entstanden viele kleine Gruben, die sich bald mit Regenwasser oder Grundwasser füllten. 

Da sich ein natürlicher Bewuchs der Fläche mit wasserliebenden Pflanzen wie z.B. Weiden einstellte, war schon in den 50er und 60er Jahren des 20.Jh. ein bemerkenswertes Biotop entstanden: in den Tümpeln lebten zahlreiche Amphibien wie Molche und Kröten und sogar der Feuersalamander hatte hier, nach übereinstimmender Erinnerung vieler älterer Berndorfer, ein Zuhause. Und man kann sicher davon ausgehen, dass hier eine artenreiche Vogel- und Insektenwelt vorkam. Später wurde diese  Fläche dann als Mülldeponie genutzt, Gartenabfälle wurden hierher gebracht, die Gruben wurden überwiegend mit Bauschutt verfüllt, und auch der von der  Einrichtung der Kanalisation in Berndorf angefallene Aushub wurde in die Lehmkaul gebracht, so dass zuletzt das Niveau der Fläche teilweise deutlich über dem der benachbarten Wiesen lag.

 

Für die Landwirtschaft war die Fläche wegen des Bauschutts nicht zu gebrauchen und bebaut werden konnte sie, zumindest mit Wohnhäusern auch nicht, da sie außerhalb der Bebauungsgrenze lag.

Die Natur konnte sich also ungestört einrichten in der Lehmkaul und es entstand eine interessante, bunt gemischte Pflanzenwelt: der überwiegende Baumbewuchs besteht aus Weiden (Salweide, Korbweiden), ein Hinweis auf den wasserreichen Untergrund in der Lehmkaul. Reichlich Schlehen und Weißdorne wachsen ebenfalls hier, sehr wahrscheinlich durch Vögel verbreitet und die Vögel werden auch dafür gesorgt haben, dass sich regelmäßig Rote Heckenkirsche und vereinzelt Haselnuss und Pfaffenhütchen hier eingefunden haben. Sicher von Menschenhand gepflanzt worden  sind  6 – 8 Fichten in zwei Gruppen, von denen bisher 2 Bäume abgestorben sind. Interessant ist auch das Auftreten reiner Gartenpflanzen wie Pfingstrosen, Winterlinge, Schneeglöckchen, Doldenmilchstern und Dichternarzisse. Und zwei Apfelbäume, ein Stachelbeerstrauch sowie einige Schwarze Johannisbeersträucher in der Lehmkaul weisen ebenfalls in Richtung ehemalige Gartenbewohner.

Unklar ist ob die Kanadische Goldrute, die sich im dorfnahen Teil der Lehmkaul ausgebreitet hat, hier angepflanzt worden ist, z.B. von Imkern als Bienenweide oder ob sie sich selbst hier über Samenflug angesiedelt hat. Die Kanadische Goldrute ist als sog. Neophyt immerhin schon seit 1645 in England bekannt und erobert seitdem freie Flächen und Brachen in ganz Europa. Da sie keine natürlichen Fressfeinde bei uns hat und sie dichte Bestände bildet, wo die Wurzeln nahezu keine Konkurrenz anderer Pflanzen zulassen, führt dies dazu, daß die Kanadische Goldrute zwar eine eindrucksvolle, goldgelbe Blütenpracht im August und September entfaltet und den Insekten dann reichlich Nahrung anbietet, gleichzeitig aber im Frühjahr und Sommer dafür sorgt, das keine anderen Nahrungsangebote vorhanden sind. Gerade in dieser Zeit sind aber Wildbienen und Schmetterlinge besonders auf blühende Pflanzen angewiesen.  

Deutschlandweit sind die Bestände von Insekten und Vögeln in den letzten Jahrzehnten dramatisch zurückgegangen. Die Intensivierung der Landwirtschaft und die zunehmende Versiegelung der Landschaft werden hierfür als ursächlich angesehen. Laut Prof. Dr. Peter Berthold, Ornithologe und langjähriger Leiter der Vogelwarte Radolfzell, ist seit 1965 die Individuenzahl der Vögel in Deutschland um 65% zurückgegangen. Und Insektenforscher aus Krefeld konnten nachweisen, dass zwischen den Jahren 1989 und  2016 die Gesamtmasse an Fluginsekten um mehr als 75% abgenommen hat. Die sauberen Windschutzscheiben im Sommer nach längerer Autofahrt belegen für jedermann eindringlich, dass sich in einer kurzen Zeitspanne von nur wenigen Jahrzehnten eine enorme Veränderung in der Natur abgespielt hat.

In der Gemeinderatssitzung vom 12.2.2020 hat der Gemeinderat Berndorf auf meinen Vorschlag hin beschlossen, in der Lehmkaul ein Naturschutzprojekt umzusetzen.

 

Ein erster Schritt besteht darin, die Lebensbedingungen für Wildbienen und Schmetterlinge im dorfnahen Teil der Lehmkaul zu verbessern. Hierzu wurden Bienenhotels aufgestellt, eine kleine Wasserstelle eingerichtet und kleine Flächen von Kanadischer Goldrute befreit und mit heimischen Stauden bepflanzt. Dadurch ergibt sich für die Bienen auch nach Ende der Blüte von Weiden, Schlehen und Weißdorn ein besseres Nahrungsangebot, bis dann die Blüte der Goldrute losgeht. Die Erhöhung der Vielfalt an heimischen Stauden sorgt zusätzlich dafür, dass auch Nahrungsspezialisten unter den Schmetterlingen und Wildbienen, die sich ausschließlich von Pollen einer einzigen Pflanzenart wie z.B. dem Natternkopf ernähren, in der Lehmkaul heimisch werden können.

 

Um die Natur erlebbar zu machen, wurde vor der Lehmkaul eine originelle Bank-Tisch-Gruppe aufgestellt, von wo man einen guten Blick auf den dorfnahen Teil des Geländes hat und Vögel, Bienen und Schmetterlinge bequem beobachten kann. Ein kleines Wegenetz ermöglicht einen Rundgang zu einzelnen, besonderen Bereichen der vorderen Lehmkaul mit trockenen oder feuchten Bodenverhältnissen (und entspechendem Pflanzenbewuchs) und zu den verschiedenen Nistmöglichkeiten der Wildbienen: zusätzlich zu den Bienenhotels sind das ein Totholzstamm, eine kleine Lehm-Lößwand, eine Stein-Sandfläche und eine Fläche mit vielen leeren Schneckenhäusern). Geplant sind weitere Nistmöglichkeiten für Hummeln und für Hornissen.

Eine Infotafel informiert über das Projekt, weitere sollen folgen und Auskunft über das Tier- und Pflanzenvorkommen der Lehmkaul geben.

Für die Vogelwelt werden auf die einzelnen Arten zugeschnittene Nistkästen angebracht und Futterstellen für Sommer- und Winterfütterung eingerichtet.

 

Die kanadische Goldrute wird stellenweise weiter reduziert, der größte Teil wird aber verbleiben, bietet sie doch, ähnlich einer großen Schilfkolonie, ideale Nistmöglichkeiten für eine Reihe von in Bodennähe brütender Vögel wie z.B. die Dorngrasmücke, die ein halbkugeliges Nest in den Stängeln der Goldrute baut. Auch finden Eidechsen und Kröten Schutz und Unterschlupf in den dicht stehenden Pflanzenstängeln, ebenso wie zahlreiche Insekten.

 

Ausblick: Wenn der Bienen- und Schmetterlingsgarten im dorfnahen Teil der Lehmkaul eingerichtet ist, verbleiben noch über 90% der Fläche der Lehmkaul und es stellt sich die Frage, welche Maßnahmen im weiteren Verlauf sinnvoll sind, um die Naturschutzidee weiter umzusetzen.   

 

Leo Mattelé

Aufbau eines Hordengatters

Windwurffläche mit Hordengatter

Die ersten Vorberitungen für die geplante Pflanzaktion im November wurden letzten Samstag (15.08.2020) erledigt. 

Viele freiwillige Helfer haben den zu bepflanzenden Bereich mit einem Hordengitter gesichert. 

Einen besonderen Dank an Ansgar für die tolle Verpflegung der Mannschaft und Claudia, Elena und Susanne für die Hilfe

Nun kann die Pflanzung im November starten. Den genauen Termin werden wir noch bekanntgeben. 

Vielen Dank an die engagierten Helferinnen und Helfer. 

Aktueller Stand der Internet-Umfrage

Umfrage zum Thema Internetgeschwindigkeit

Nachfolgend sehen Sie hier das bisherige Ergbnis unserer Umfrage zur Qualität des Internet/DSL-Anschlusses.

Um ein eindeutiges Bild der vorhandenen Qualität der Anschlüsse zu erhalten, bitten wir alle Bürger, die bisher noch nicht an der Umfrage teilgenommen haben, dies noch bitte baldmöglichst zu tun. Nur so können wir ein Gesamtbild innerhalb der Gemeinde abbilden.

Bürgerbefragung zum Thema Internetgeschwindigkeit

Buergerbefragung_Internet.pdf
PDF-Dokument [50.3 KB]

Dorfflohmarkt am 07.06.2020

(04.05.2020)

Auf Grund der Corona-Pandemie findet der, weit über die Grenzen unseres Ortes,
bekannte und beliebte Dorfflohmarkt im diesem Jahr leider nicht statt.
Wir bedauern diese Entscheidung, die sicherlich von allen in der jetzigen Situation
akzeptiert wird.
Wir wünschen allen Verkäufern und Besucheren eine gute Gesundheit und freuen uns auf

ein Wiedersehn im nächsten Jahr.

Mit freundlichen Grüßen
Ortsgemeinde Berndorf
          Paul Becker
       I. Beigeordneter
www.berndorf-vulkaneifel.de
06593 7109900

 

Mund-Nasen-Schutz Masken

(05.04.2020)

Im Rahmen der Corona-Krise haben nun auch führende Hygieniker ihre Meinung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes geändert.
Solche Mund-Nasen-Schutzmasken schützen andere Personen davor, durch Tröpfchen des Trägers  kontaminiert zu werden. Sie ist aber kein Eigenschutz und schützt auch nur bei richtiger Handhabung. Die Hygieneregeln wie der ausreichende Sicherheitsabstand und das häufige Händewaschen müssen weiterhin eingehalten werden.

Es haben sich bereits mehrer Helfer/innen gemeldet, die solche Masken herstellen werden.

Alle die eine Schutz-Maske haben wollen, können sich bei der Gemeinde melden.

 

Telefon-Nr. 7109900

oder per eMail an 1BG-Berndorf-berndorf@vulkaneifel.de

 

Corona-Pandemie: Hilfsangebote

Falls Mitbürgerinnen und Mitbürger der Ortsgemeinde Berndorf durch die Corona-Pandemie beeinträchtigt sind und Hilfe benötigen, können Sie sich unter der Rufnummer 710 9900 oder per eMail unter 1BG-Berndorf@berndorf-vulkaneifel.de melden.


Die Ortsgemeinde wird dann Hilfsleistungen nach Absprache organisieren und einen
Ansprechpartner vermitteln.

(17.02.2020)

Bunnes-Karneval am 16.02.2020

 

Die Bilder des Festumzuges in Berndorf sind jetzt in der Fotogalerie veröffentlicht. 

First Responder Team für Berndorf

(30.01.2020)
In ländlichen Regionen trifft statistisch gesehen das erste Rettungsmittel erst nach 10 Minuten oder später ein.

 

Um die medizinische Erstversorgung wesentlich zu optimieren wurde Ende letzten Jahres das Konzept des "First Responder Berndorf" ins Leben gerufen. Hierbei werden die First Responder über die Integrierte Leitstelle Trier zeitgleich mit dem Rettungsdienst über Funkmeldeempfänger und Handyapp alarmiert um In Berndorf bei Herz-, Lungen- und Kreislaufproblemen sowie bei Verkehrsunfällen schnellstmögliche Hilfe zukommen zu lassen.

Das First Responder Team wird aus 3 Personen bestehen.

 

Die Responder nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil und sind so stehts bestens für die Versorgung von Patienten ausgebildet. Teilweise engagieren sich aktive noch zusätzlich in anderen Hilfsorganisationen, deren Erfahrung und zusätzliche Ausbildungen kommen den Patientenen ebenfalls zugute. Unsere First Responder sind mit einer Notfalltasche, Kindernotfalltasche sowie einer Sauerstofftasche ausgestattet.

Mitglieder des Gemeinderates bei der Übergabe der First Responder               Sebastian Klaes   Andreas Leyendecker    Steffi Peters

Die Hauptvorteile der First Responder liegen unter anderen darin, das die Therapiefreie Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienst überbrückt wird, bei Einsätzen außerhalb des Ortes wie zum Beispiel im Wald durch die Ortskenntnis eine schnellere Anfahrt der Rettungsfahrzeugen zu gewährleisten sowie die Betreuung der Angehörigen während des Einsatzes.

 

Sollten auch Sie Interesse an der ehrenamtlichen Mitarbeit haben, dann melden sie sich bei uns. Wir dürfen uns beim Spender für eine Ausrüstung recht herzlich bedanken. Die zweite Ausrüstung wurde durch die Ortsgemeinde getragen.

Ortsgemeinde Berndorf

1. Beigeordneter
Paul Becker
Mail: 1BG-berndorf (at) berndorf-vulkaneifel.de


Rufnummern: 

Tel. 06593 / 7109900

Fax 06593 / 7109901

 

 

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